XING-Gespräche - Personal, Bedeutung, Ksing und Tsching

Während es gestrigen Abends im „XING Business Café“ ergaben sich für mich einige interessante Gespräche „am Rande“, wie man so sagt. Meine eigenen Ideen sind ja für Budapest (aus der Sicht der großen deutschen und österreichischen Unternehmen, die hier den Ton angeben) viel zu popelig – die Konzernzentralen allein entscheiden, was hier getan wird und wie es gemacht wird.

Es ist in Budapest offenbar unmöglich, ohne Manager aus dem Ausland auszukommen. Insbesondere das Verkaufs- und Servicepersonal braucht eine straffe Führung – wozu gelegentlich auch eine Engelsgeduld gehört – und die meisten sind nicht wirklich für den Dienst am Kunden oder am Gast ausgebildet. Dies deckt sich völlig mit den Erfahrungen, die ein durchschnittlicher EU-Inländer hier in Budapest macht: Verkäuferinnen und Verkäufer sind entweder uninteressiert oder aufdringlich, aber selten zuvorkommend und kompetent.

Bei XING fällt auf, dass es offenbar schwer ist, die Sache in Budapest wirklich auf feste Beine zu stellen. Allein der Name macht den meisten Menschen Schwierigkeiten. Rede ich von „Ksing“ oder von „Tsching“? Ist die Organisation eigentlich chinesischen oder amerikanischen Ursprungs (beides trifft nicht zu, XING ist deutsch) oder ist es wirklich produktiv, Ungarisch bei internationalen Treffen zu sprechen? Bleiben da nicht die ungarischen Geschäftsleute unter sich?

XING könnte mehr sein, als es in Budapest ist – nun fragen sie mich aber bitte nicht gleich, wie – denn jeder, der hier seine Geschäfte betreibt, setzt andere Prioritäten – und welche Rolle XING da spielen soll, ist noch lange nicht deutlich geworden hier in Budapest.

Einen Kommentar schreiben