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Was ist dran am Kunstgewerbemuseum?
Das Gebäude des Kunstgewerbemuseums (Iparműveszeti Múzeum) gehört nach dem Touristenführer zu den schönsten, im Jugendstil errichteten Denkmälern von Budapest. Allerdings wirkt es von außen zunächst klobig und stilistisch äußert gewöhnungsbedürftig. Wie sehr viele Jugendstilgebäude und Gegenstände des ungarischen Jugendstils wurde das Museum in einem merkwürdigen Stilgemisch aus internationalen, ungarischen und orientalischen Elementen gebaut. Es ist relativ auffällig, dass es nicht die Leichtigkeit anderer Jugendstilgebäude ausstrahlt, sondern bereits äußerlich recht monströs daherkommt.

Das von Ödön Lechner und Gyula Pártos entworfene Gebäude wird vielfach überschätzt, zumal seine Innenräume 1920 mit weißer Farbe übertüncht wurden. Dies mag den Exponaten entgegenkommen, wertet den Eindruck als Jugendstillgebäude aber deutlich ab. Wer die Schönheit des Gebäudes wirklich entdecken will, muss daher genau hinschauen und den Blick, innen wie außen, vor allem nach oben wenden, um von der an sich vorhandenen Schönheit des Gebäudes fasziniert zu sein.
Lediglich der Eingangsbereich strahlt die Sinnlichkeit des Jugendstils direkt aus, ansonsten muss man ihn entdecken und verweilen, um das Gebäude lieben zu lernen. Die Exponate hingegen sind ganz vorzüglich, sodass ein Besuch immer lohnend ist.
Kunstgewerbemuseum:Budapest, Üllői út 33–37, Webseite des Museums.
Foto: Treppenhaus, © 201o by sehpferd.

Das von Ödön Lechner und Gyula Pártos entworfene Gebäude wird vielfach überschätzt, zumal seine Innenräume 1920 mit weißer Farbe übertüncht wurden. Dies mag den Exponaten entgegenkommen, wertet den Eindruck als Jugendstillgebäude aber deutlich ab. Wer die Schönheit des Gebäudes wirklich entdecken will, muss daher genau hinschauen und den Blick, innen wie außen, vor allem nach oben wenden, um von der an sich vorhandenen Schönheit des Gebäudes fasziniert zu sein.
Lediglich der Eingangsbereich strahlt die Sinnlichkeit des Jugendstils direkt aus, ansonsten muss man ihn entdecken und verweilen, um das Gebäude lieben zu lernen. Die Exponate hingegen sind ganz vorzüglich, sodass ein Besuch immer lohnend ist.
Kunstgewerbemuseum:Budapest, Üllői út 33–37, Webseite des Museums.
Foto: Treppenhaus, © 201o by sehpferd.
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Die Postsparkasse (Postatakarékpénztár)

In den „ungarische Jugendstil“ (szecesszió) sind, ähnlich wie in den finnischen Jugendstil, immer wieder volkstümlich-romantische Elemente eingeflossen. Dies unterscheidet ihn beispielsweise vom Wiener Jugendstil (Sezessionsstil) einerseits und vom Glasgower Jugendstil andererseits, der dort überhaupt nur „Glasgow Style“ heißt.
Ödön Lechner war einer der bedeutendsten Vertreter dieses Stils, und von seinen wundervollen Bauten stechen vor allem zwei hervor: das mächtige, sehr eigenartig gestaltete Kunstgewerbemuseum und die Postsparkasse, die zumindest von außen mehr Schönheit ausstrahlt. Leider ist sie so gut wie nicht fotografierbar, da die Straße, in der sie liegt schmal ist und die angrenzenden Gebäude sehr eng an das Gebäude herangebaut wurden. Den Versuch war es dennoch wert, einmal die Postsparkasse zu fotografieren. Die Bilder wurden im Juni 2004 aufgenommen. Sie wurden im Rahmen der Neuerstellung des Budapest Journals neu formatiert. Adresse: Hold Utca 4.
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Gelungene Renovierung in Budapest
Im Sommer kann man die Feinheiten dieses wundervoll renovierten Budapester Hauses im zweiten Bezirk (Keleti Károly utca) gar nicht fotografieren, aber jetzt habe ich es einmal für Sie versucht, und zwei Details hervorgehoben.
Ich hoffe, es gefällt Ihnen. Die ganze Keleti Károly utca ist voller wundersamer Gebäude - wenn Sie nach Budapest kommen, gehen Sie einmal dorthin. Sie können vom Moskauer Platz durch den Millenium Park zu Fuß hingehen.


Ich hoffe, es gefällt Ihnen. Die ganze Keleti Károly utca ist voller wundersamer Gebäude - wenn Sie nach Budapest kommen, gehen Sie einmal dorthin. Sie können vom Moskauer Platz durch den Millenium Park zu Fuß hingehen.


© 2010 by sehpferd
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