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September '10



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Was ist dran am Kunstgewerbemuseum?

Das Gebäude des Kunstgewerbemuseums (Iparműveszeti Múzeum) gehört nach dem Touristenführer zu den schönsten, im Jugendstil errichteten Denkmälern von Budapest. Allerdings wirkt es von außen zunächst klobig und stilistisch äußert gewöhnungsbedürftig. Wie sehr viele Jugendstilgebäude und Gegenstände des ungarischen Jugendstils wurde das Museum in einem merkwürdigen Stilgemisch aus internationalen, ungarischen und orientalischen Elementen gebaut. Es ist relativ auffällig, dass es nicht die Leichtigkeit anderer Jugendstilgebäude ausstrahlt, sondern bereits äußerlich recht monströs daherkommt.



Das von Ödön Lechner und Gyula Pártos entworfene Gebäude wird vielfach überschätzt, zumal seine Innenräume 1920 mit weißer Farbe übertüncht wurden. Dies mag den Exponaten entgegenkommen, wertet den Eindruck als Jugendstillgebäude aber deutlich ab. Wer die Schönheit des Gebäudes wirklich entdecken will, muss daher genau hinschauen und den Blick, innen wie außen, vor allem nach oben wenden, um von der an sich vorhandenen Schönheit des Gebäudes fasziniert zu sein.

Lediglich der Eingangsbereich strahlt die Sinnlichkeit des Jugendstils direkt aus, ansonsten muss man ihn entdecken und verweilen, um das Gebäude lieben zu lernen. Die Exponate hingegen sind ganz vorzüglich, sodass ein Besuch immer lohnend ist.

Kunstgewerbemuseum:Budapest, Üllői út 33–37, Webseite des Museums.

Foto: Treppenhaus, © 201o by sehpferd.

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Geschrieben von Gebhard Roese

14.03.2010 um 17:40:48

Abgelegt in jugendstil

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Konditorei Auguszt - unbedingt besuchen

Wenn Sie nach Budapest kommen und sich irgendwo in der Nähe des Moskauer Platzes, des Geschäftszentrum Mammut oder des Denkmals zur 1956 Revolution befinden, sollten Sie der Konditorei Auguszt einen Besuch abstatten. Neben einem an den Jugendstil angelehnten Ambiente finden Sie hier vor allem wundervolle Backwaren. Auf Nachfrage spricht man hier übrigens Deutsch, Englisch und Französisch – auf der Webseite leider (wie in Budapest immer noch üblich) leider nicht.

auguszt

Im zweiten Bezirk, Fény ut. 8, Konditorei und Café, seit letztem Sommer auch mit einem schönen Garten, der in der warmen Jahreszeit geöffnet wird.



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Geschrieben von Gebhard Roese

13.03.2010 um 07:54:00

Abgelegt in heute in budapest

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Die alte Stadtmauer in Buda



Dieser Rest der alten Stadtmauer der Stadt Buda (Ofen) soll gegen 1540 noch in bestem Zustand gewesen sein, wie der Kupferstich von Enea Vico zeigt – die Lage könnte in etwa stimmen.

Leider ist Budapest voller Vandalen, so dass auch diese Inschrift nicht verschont blieb.

schmierer budapest

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Geschrieben von Gebhard Roese

12.03.2010 um 14:17:19

Abgelegt in geschichte

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