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Was müssen Sie beachten, wenn Sie in Budapest eine Wohnung suchen?

Die Wohnungssuche in Budapest ist einfach: Sie beauftragen einen Makler, und dieser weist Ihnen Wohnungen nach. Üblicherweise sind Sie dort Kunde, nicht Bittsteller, und der Markt ist ausgezeichnet bestückt.


Ein Tipp: Ausländer zahlen in der Regel höhere Mieten als Ungarn. Dafür dürfen Sie aber auch erwarten, dass die Wohnungen, die Ihnen als Ausländer oder EU-Inländer angeboten werden, wirklich ausgezeichnet sind. Wichtig ist für Sie, dass Aktbauten von außen nicht immer schön aussehen – dies sagt aber nichts über den Zustand der Wohnungen, die durchaus prachtvoll sein können, sondern hat etwas mit den Einkommensverhältnissen innerhalb der Hausgemeinschaften zu tun: Zumeist haben die Besitzer zusammen nicht genügend Geld, um die Fassenden zu renovieren.

Wichtig ist, dass Sie in einem guten Bezirk mieten. Buda ist dabei angesehener (und weniger von Umweltschmutz, Lärm und Tourismus belastet) als Pest. Die Verkehrsanbindungen sind fast überall in Budapest vorbildlich, vor allem, wenn Sie entlang einer Straßenbahnlinie oder an einer U-Bahn-Station wohnen.

Wollen Sie mehr über Wohnungen in Budapest wissen? Wollen sie wissen, wo eine Immobilie liegt oder wie man sie beurteilen kann? Fragen Sie doch einfach einmal nach. Wir kennen deutsch, englisch und ungarisch sprechende Menschen vor Ort.


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Geschrieben von Gebhard Roese

10.03.2010 um 08:28:54

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Immobilien in Budapest – Nachlässe von bis zu 30 Pozent

Wie aus Maklerkreisen in Budapest verlautete, weichen die ausgedruckten Preise der Immobilien von den tatsächlich gezahlten inzwischen erheblich ab. Der Grund läge in der Mentalität vieler Makler und Wohnungsbesitzer: Sie hielten an den alten Preisen fest – wohl in der Hoffnung, dass eines Tages doch noch bessere Zeiten kommen könnten.

Die Zeiten sind zwar eigentlich gar nicht so schlecht – die Bankkonditionen sollen es vielmehr sein, die viele potenzielle Käufer zurückschrecken lassen: Die Banken verlangen inzwischen erhebliche Sicherheiten und einen relativ hohen Eigenkapitalanteil – Umstände, die man noch vor wenigen Jahren in Ungarn nicht kannte. Vor allem die Finanzierung mit Krediten in Fremdwährungen, zu dem sich mancher Ungar verlocken ließ, steckt noch tief in den Knochen: Der Kurs des Euro steht nach wie vor auf einem beachtlichen Stand, der nicht vergleichbar ist mit dem Kurs bei Kreditaufnahme (damals bei ca. 250 Forint pro Euro, in den letzten Tagen um bereits moderate 285 Forint herum).

Nachdem die gezahlten Preise bereits im Keller sind, erwarten Makler auch bei den offiziellen Preisen einen Dammbruch: Gegenwärtig würde noch geblufft, was das Zeug hielte, meinte der Geschäftsführer eines großen Unternehmens der Branche. Er prophezeite, dass auch die ausgeschriebenen Preise drastisch in den Keller gehen würden, falls „der erste Aussteigen und seine Preise auf ein realistisches Niveau reduzieren würde“.

Für Interessenten aus Euro-Ländern muss die Grundsituation ein gefundenes Fressen sein: Mit einem billigen Eurokredit kann man gegenwärtig in Ungarn (und sogar noch in Budapest) zu Immobilien kommen, von denen andere nur träumen.

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Geschrieben von Gebhard Roese

17.06.2009 um 17:54:00

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