30. November 2008
Die Adventszeit ist gekommen – und mit ihr natürlich die Weihnachtsmärkte. Dies hier sind zwei Bilder vom Adventsbasar der deutschen Schule Budapest in der gestrigen feuchtnebligen Nacht. Ich verspreche, diesmal mehr Bilder von den Budapester Weihnachtsmärkten zu bringen.

Und natürlich - Wüste grillen im Nebel

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23. November 2008
“Feste sind im menschlichen Leben von besonderer Wichtigkeit” hieß es gestern in einer Festrede - und dieses Fest ist nun wirklich etwas ganz Besonderes hier in Ungarn: Bevor man richtig loslegt mit den Vorbereitungen auf das Abitur, wird ein Bund zwischen den angehenden Abiturienten und ihren Lehrern geschmiedet, der bis zum Abitur halten soll: Und damit es auch hält, dieser Bund, wird kräftig gefeiert. Szalagavatò heißt das Fest - und man lässt sich nicht lumpen: Die Damen kommen in gro0er Abendgarderobe, die zum Walzer dann auch noch eingetauscht wird in ein festliches Kleid in jungfräulichem Weiß. Manche Menschen glauben, darin Brautkleider zu erkennen, und so ganz Unrecht haben sie nicht. Denn wunderschöne weiße Festkleidung kann man hier in Budapest mieten, weil ja auch das “normale Brautkleid” nur ausgeliehen wird - und nicht kauft. Übrigens eine sehr kluge Entscheidung.
Sie ahnen es: Ich war bei der Bandweihe des Thomas-Mann-Gymnasiums (Deutsche Schule Budapest). Die beiden Bilder habe ich beim Walzer geschossen. Er ist stets die Attraktion des Szalagavató.

Und hier mit besonderer Grazie:
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22. Oktober 2008
Nach einer Meldung des ORF hat die ungarische Zentralbank den Leitzins überraschend auf 11,5 Prozent angehoben. Damit soll, wie der Rundfunk in Ungarn meldete, die Spekulation um den Forint abgewehrt werden, die den Kurs teilweise auf über 280 Forint für den Euro hatte ansteigen lassen. Nach der Zinserhöhung beruhigte sich der Kurs wieder.
Die Angaben sind ohne Gewähr. Bitte holen Sie sich den aktuellen Kurs von Yahoo Finanzen und fragen Sie ihre Bank nach den Zinssätzen für den Forint.
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10. Oktober 2008
62 Prozent der 15- bis 29-jährigen gaben in einer Umfrage an, dass die Zukunft des Tourismus anno 2030 möglicherweise in Schönheitspflege und plastischer Chirurgie liegen würde.
Nach Ungarn fahren schon viele junge (und nicht mehr ganz so junge) Damen aus diesem Grund – warum also erst 2030?
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10. Oktober 2008
Nach dem starken Forint, der nicht nur viele Touristen, sondern auch manche Finanzexperten wunderte, stand der Forint heute erstmals wieder auf einem Kurs von etwa 266 – das heißt, für einen Euro gab es 266 Forint. Noch vor wenigen Tagen hatte der Kurs in der Gegend von 240 gelegen. Wie die Presse meldete, sei die hohe Verschuldung die Ursache für den abrupten Kursverfall. Zudem sei das Bankensystem „stark von ausländischem Geld“ abhängig.
Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte stellen Sie den aktuellen Kurs bei XE.com oder YAHOO fest.
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4. Oktober 2008
Die Herbstmode, heute im Mammut in Budapest präsentiert. Das Foto entstand während der Vorführung der Modelle von Marks & Spencer.
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4. Oktober 2008
Zum gestrigen Tag der Deutschen Einheit wurden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft von der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland empfangen. Ich muss gestehen, dass die Einladung nicht mir, sondern meiner Frau galt.
Impressionen:

Das Museum:

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4. September 2008
Selbstverständlich sprechen alle, die in Budapest Konzertkarten verkaufen, die englische Sprache - jedenfalls einen Teil dessen, was sie dafür halten. Ich machte mich also vergangenen Dienstag auf, um Karten einzukaufen, wobei ich drei Dinge lernte:
1. Habe Geduld. gehe nicht davon aus, dass sich irgend jemand wirklich auskennt. Alle verstehen ein wenig von etwas, was noch besser ist, als würde niemand etwas von überhaupt nichts verstehen.
2. Die Unterhaltung wird für den, der des Ungarischen nicht mächtig ist, größtenteils darin bestehen, auf Schilder in englischer Sprache zu deuten und Zahlen auf Papier zu schreiben. Erwarten sie nicht, dass es Kreditkartenzahlung gibt - am besten, sie erwarten überhaupt nichts.
3. Wenn Sie jemand vor der Übergabe der Karten voller Entsetzen ansieht, muss dies nichts bedeuten. Man brauchte drei Menschen und viel Worte, um zu sagen, dass ich zum Konzert (das in der Synagoge) eine Kopfbedeckung tragen müsse - Hat, you know? Yes, yes. Käppis werden im Übrigen an der Abendkasse verliehen, nur mal so am Rande - aber das muss eine Kartenverkäuferin in Budapest nicht wissen - eigentlich, so konnte ich mich überzeugen, muss sie von sehr wenig ohnehin wirklich fast gar nichts wissen.
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4. September 2008

Ich muss zu meiner Schande gestehen, bislang noch nicht ein einziges Mal die Budapester Synagoge besucht zu haben. Nun, gestern tat ich es erstmals, um mir den zweiten teil des „Klezmer Marathons“ anzusehen, bei dem zwei ausgezeichnete Gruppen auftraten: die Max Klezmer Band, die versucht, Weltmusik auf den traditionellen Klezmer-Instrumenten darzubieten, und die Pannónia Klezmer Band, die traditionelle Klezmermusik mit Schlagzeug, Tuba, Klavier, Klarinette und Violine spielt. Wer Klezmer nicht kennt, muss wissen, dass diese Musik im Wesentlichen vom Zusammenspiel der Klarinette mit der Violine lebt – und die begnadete Violinistin Andrea Prokópiusz ist ein Hörgenuss an sich – was den Wert der übrigen Solisten keinesfalls schmälern soll.
Hier bringe ich Ihnen einmal kein Bild der Musiker, sondern eines der Synagoge vor Beginn des Konzerts.
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23. August 2008
Für den 7. September 2008 kündigte der Budapest Jazz Club ein Gastspiel des Tony Lakatos Quintetts an.
Lakatos, der seit 1981 in Deutschland lebt, gilt als einer der anerkanntesten Saxofonisten in Europa. Neben Jazz, Pop und Weltmusik. Die er in kleinen Gruppen interpretiert, hat er sich vor allem durch sein herausragendes Saxofonspiel in der HR-Bigband hervorgetan.
In Budapest wird er mit Axel Schlosser, Oláh Kálmán, Thomas Heidepriem und Jean-Paul Hochstatter auftreten.
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